Die einen gehen – andere kommen
Neben inhaltlichen Themen – wie Grundsätze der Kirchenraum-Nutzung, Glockenschlag in der Nacht, Rückblick von Patricia Blum und Priska Schmid auf die ersten Monate als Seelsorgerinnen – stand die Versammlung vor allem im Zeichen von Verabschiedungen und Begrüssungen.
Die Pastoralraumversammlung wird im Gegensatz zur Kirchgemeindeversammlung vom Pfarreirat verantwortet und geleitet und ist weniger formell. Für Irene Tschupp Bättig war es die letzte Versammlung, der sie als Präsidentin vorstand. Nach acht Jahren gibt sie ihr Amt weiter. So wie Sonja Peter als Kirchenrätin, Silvia Rütter als Präsidentin des Stiftungsrats Kreuzberg und Susanne Riedweg als Präsidentin der Rechnungskommission. Mit Genugtuung konnte die Versammlung feststellen, dass für all diese Ämter eine Nachfolge gefunden wurde. Zudem stiess die persönliche Vorstellung von Franziska Keller, die ab August ihre Arbeit als Seelsorgerin im Hürntal aufnehmen wird, auf freudigen, langanhaltenden Applaus. Franziska Keller ist ausgebildete Katechetin, hat sich in vielen Seelsorgebereichen weitergebildet und arbeitet im Moment in der Pfarrei Einsiedeln als Verantwortliche für Religionsunterricht und Familienpastoral.
Pastoralraumleiter Andreas Graf informierte die über 60 Anwesenden über die Entscheidungsgrundlagen für die Nutzung der Kirchenräume. Dabei wird darauf geachtet, dass Veranstaltungen, die in den Kirchenräumen stattfinden, den vier kirchlichen Grundvollzügen, wie sie im Leitbild des Pastoralraums Hürntal skizziert sind, entsprechen: «Liturgie / Gottesdienst», «Gemeinschaft», «Diakonie / Soziales», «Verkündigung / Leben christlicher Werte». Eine Gebührenordnung für die Kirchen gibt es nicht und ist vom Kirchenrecht her untersagt.
Zudem informierte der Pastoralraumleiter darüber, dass im Pastoralraum Hürntal der Glockenschlag (Viertelstundenschlag) in der Nacht bis anhin im ganzen Pastoralraum nicht ausgeschaltet sei. Andernorts gäbe dies zu Diskussionen Anlass, weil damit die Nachtruhe tangiert sei. Im Hürntal gibt es in dieser Hinsicht im Moment keinen Handlungsbedarf.
Ausführlich wurde die Aufgabenverteilung im Seelsorgeteam nach der Arbeitsaufnahme von Franziska Keller aufgezeigt. Nach und nach geben Andreas Graf und Katharina Jost im Hinblick auf die Pensionierung Aufgaben weiter.
Thema waren auch der Feier-Abend, ein offener Gottesdienst für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter der Woche, und der österliche Gottesdienstbesuch in Uffikon, der dieses Jahr zu wünschen übrig liess.
Die Rückmeldungen und Fragen aus der Versammlung zeigten Interesse und Wohlwollen gegenüber Pfarreirat und Seelsorgeteam.